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25.11.2018

Gemeinsame Abschlussübung der JFen Revensdorf, Rendsburg und Gettorf

Bild - Gemeinsame Abschlussübung der JFen Revensdorf, Rendsburg und Gettorf
© JF Revensdorf

FEU 00, Müllcontainer brennt, droht auf großen Holzhaufen überzugreifen...
So lautete die Meldung für die Jugendfeuerwehren aus Revensdorf, Gettorf und Rendsburg. Mit sieben Einsatzfahrzeugen und einem RTW ging es zum Hof Gravert in Lindau. Beim Eintreffen der Kräfte am Brandort, hatte der Holzhaufen bereits Feuer gefangen. Nun galt es eine Wasserversorgung herzustellen. Der nächste Hydrant war allerdings etwa 250 Meter entfernt und so musste eine Wasserversorgung über weite Wegstrecken aufgebaut werden.

Nachdem sich der erste Angriffstrupp mit „PA“ ausgerüstet hatte, wurde diese Zeit mit den 2.600 Liter Wasser aus den Fahrzeugen der Wehren Revensdorf und Rendsburg zum Eindämmen der Flammen überbrückt. Das LF der JF Gettorf wurde als Pumpfahrzeug in der Leitung zwischengeschaltet.
Die Kids kamen dabei trotz der kalten Temperaturen und strahlendem Sonnenschein ganz schön ins Schwitzen. Die beiden Feuer wurden zügig unter Kontrolle gebracht und die Behälter vor Flammen und Hitze geschützt. Nachdem der Haufen auseinandergezogen und mit einer Wärmebildkamera nachkontrolliert wurde, schien alles unter Kontrolle.
Plötzlich kam dann ein kleiner Junge zum Gruppenführer der JF Revensdorf und berichtete ihm, dass eine Person unter einer Radladerschaufel eingeklemmt wurde. Nun kam noch eine TH-Lage dazu. Nach der ersten Erkundung wurde der Melder bei „Otto“ zur Betreuung gelassen. Der Gruppenführer organisierte die technische Rettung und informierte umgehend den Rettungsdienst und den anwesenden Notarzt. Zusammen mit der JF Gettorf wurde Otto dann mit technischem Gerät aus seiner misslichen Lage befreit. Als er frei war, wurde Otto gegen den Auszubildenden des Hofes ausgetauscht und rettungsdienstlich versorgt. Dabei konnten die Kids zeigen was sie beim Erste-Hilfe Kurs mit dem neuen Feuerwehrmodul gelernt hatten. Der Verletzte wurde gemeinsam auf einem Spinboard gelegt, gesichert und in den RTW gebracht. Dort wurde er dann vom Rettungsdienst betreut.

Nachdem das Material wieder in den Fahrzeugen verladen war ging es gemeinsam zurück zum Gerätehaus nach Revensdorf. Dort gab es Getränke und eine heiße Gulaschsuppe.

Ein großes Dankeschön geht an Familie Gravert, dem Azubi Niko und unserem Dummy Otto, der wieder einmal viel einstecken musste, sowie der Amtsverwaltung Dänischer Wohld und den vielen Helfern im Hintergrund.

Text: JF-Revensdorf


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